Stimmen des Widerstands waren nicht laut genug. Ehm. stellv. Gesundheitsamtsleiterin macht sich Luft

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Stimmen des Widerstands waren nicht laut genug. Ehm. stellv. Gesundheitsamtsleiterin macht sich Luft

Prof. Dr. med. Ursel Heudorf ist ehemalige stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Frankfurt (Main). In einem aufsehenerregenden Aufsatz auf der Internetseite der Hessischen Landesärztekammer macht sie sich Luft und erklärt, dass echte Aufarbeitung nach wie vor Not tue.

Sie beschreibt darin u. a., wie der deutsche Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit Vorwürfen gegen seine und andere Personen umginge. Zwar würde er immer mal wieder einräumen, dass Maßnahmen, die das Bundesgesundheitsministerium getroffen habe, unsinnig bis schädlich gewesen seien, doch würde er dabei auch stets darauf pochen, dass man letztendlich ja nur „der Wissenschaft“ gefolgt sei.

Die Wissenschaft, so Heudorf, sei dabei aber von vorn herein so eingeschränkt worden hinsichtlich der Frage, welche ihrer Aussagen als wissenschaftlich zu bewerten seien und welche man als unwissenschaftliches Geschwurbel abgetan habe, dass letztendlich nur noch ein winzig kleiner Korridor der Gesamtwissenschaft übrig geblieben sei.

Auf die Frage, warum das denn so gewesen sei und warum man die vielen anderen Stimmen, wie etwa jene der Kinderärzte nicht gehört habe, die schon früh auf die gesundheitlichen Gefahren der Schulschließungen hingewiesen hatten, hat Lauterbach eine zynische Antwort: Diese Stimmen seien eben nicht laut genug gewesen.

Nun wird die Schuld also umgekehrt. Wer nicht laut genug war, um den völligen Unfug der Bundesregierung zu kritisieren, der ist jetzt also schuld am Endergebnis.

Wer sich aber Gehör verschafft hatte, wie beispielsweise der renomierte Infektionsepidemiologe Prof. Dr. Sucharit Bhakdi oder der Pneumologe und Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg, der wurde mit so viel Schmutz überzogen und mit so vielen beruflichen Nachteilen belegt, dass sich viele lieber zweimal überlegten, ob sie den Mund aufmachen.

Wer denn gar nicht schweigen wollte, der bekam es auch noch mit der Justiz zu tun. Irgendein Grund fand sich immer. Dem einen wird Rechtsbeugung unterstellt, einem anderen antisemitische Äußerungen. Kein Mittel scheint zu unverschämt zu sein, um Kritiker eben NICHT laut werden zu lassen.

Zeitgleich wurde den vermeintlich echten Experten Raum für jene, noch so tendenziöse und ausufernde Bemerkung gegeben. So durfte ein Frank-Ulrich Montgomery völlig frei und bis heute ungestraft von einer „Tyrannei der Ungeimpften“ sprechen und Nikolaus Blome konnte öffentlich dazu auffordern, dass „die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen“ (solle). Und dies sind nur zwei von unzähligen weiteren Aussagen, die in den Jahren 2021 und 2022 geradezu exzessiv betrieben worden waren.

Jeder, der sich ihnen entgegenstellte, war sofort ein Querdenker, Schwurbler, war reichsbürgernah und rechtsoffen. Was richtig und was falsch war, entschied sich an der politischen Haltung und nicht an der tatsächlichen Fachkompetenz.

Liegt das nun alles hinter uns? Ich denke, nein. Denn erstens wird eine politische Debatte in anderen Fragen mit den gleichen ideologischen Mitteln geführt (etwa bei der Klimafrage) und zweitens befinden wir uns lediglich im Auge des Sturms. Die nächste Pseudopandemie kommt bestimmt.

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