Es geht los – Erste Zerwürfnisse in der Wagenknecht-Partei

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Es geht los – Erste Zerwürfnisse in der Wagenknecht-Partei

Sahra Wagenknecht hatte wirklich alle Register gezogen, um ihre neue Partei BSW vor Maulwürfen und Ubooten zu schützen. Mehr noch – sie tat wirklich alles, um das alleinige Gesicht der Partei zu bleiben und nach Möglichkeit einen tieferen Einblick in die wirkliche Partei zu verhindern.

Doch schon wenige Monate nach der Gründung Anfang 2024 ist sie damit erstmalig gescheitert.

Im Landesverband Thüringen kriselt es vernehmlich. Ein Landesvorstand trat bereits zurück und warf der Partei Postengeschachere zugunsten von Karrieristen vor.

Das vermeldete zumindest die welt am 06.06. Und titelte mit einigen grammatikalischen Fehlern: „Sahras Baby wird in Thüringen versucht zu töten“

Doch Sahras Baby war das BSW genaugenommen nie wirklich. Zumindest nicht, wenn man die Aussagen eine Sahra Wagenknecht den politischen Ansichten ihrer Mitgründer und Vorstandsmitglieder gegenüberstellt.

Dann nämlich fällt auf: Wagenknecht ist eigentlich eine Außenseiterin in ihrer eigenen Partei. So fordert sie beispielsweise lautstark eine Aufarbeitung des erlittenen Corona-Unrechts und scheint dabei völlig zu übersehen, dass ihre Mitgründer sich zuvor an diesem Unrecht beteiligt hatten.

Sie fordert eine Eindämmung ungebremster Migration, steht jedoch einem Vorstand gegenüber, dem es noch lange nicht genug Migranten sind und der die deutschen Grenzen gerne noch viel weiter öffnen würde.

Nur in der Frage Putins und dem Krieg in der Ukraine, sowie beim Krieg in Israel sind sich alle darüber einig, wer die Guten und wer die Bösen sind. Auch in der großen und ganzen politischen Ausrichtung herrscht Einigkeit: Sozialismus soll den Sozialismus besiegen, unter dem wir derzeit leiden. Ein anderes sozialistisches Konzept freilich. Nimms den Reichen und geb’s den Armen…

Wer aber glaubt, Wagenknechts Influencer-Floskeln seien Parteilinie, der lässt sich einmal mehr von schönen Worten einlullen und stellt keine Fragen.

Hätte Wagenknecht tatsächlich ihren jahrelangen Forderungen, Taten folgen lassen wollen, hätte sie eine komplett NEUE Partei gegründet oder wäre in dieBasis eingetreten. Doch beides tat sie nicht. Zuerst blieb sie lange bei den Linken, dann spaltete sie diese und nahm ihren Teil mit.

Somit ist das BSW nichts anderes, als eine Linke 2.0 mit all ihren Fehlern, Karrieristen und fehlgeleiteten Ideologen.

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