Virus aus dem Labor? – Vorsicht Nebelkerze!

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Virus aus dem Labor? – Vorsicht Nebelkerze!

Derzeit macht eine neue (alte) These die Runde. Ein Hamburger Professor will herausgefunden haben und beweisen können, dass das Coronavirus tatsächlich bei einem Laborunfall in der Chinesischen Stadt Wuhan freigesetzt worden sei.  Auch Boris Reitschuster ist von dieser Idee ganz angetan. Was ist dran an der Theorie, wonach das Virus aus dem Labor kam?

Bevor wir eine Einschätzung über den Wahrheitsgehalt dieser Aussage machen können, müssen wir uns zunächst ein paar Viren anschauen. Wir können Viren, vereinfacht ausgedrückt, in zwei Kategorien einteilen – in die Kategorie der erfolgreichen Viren und die, der weniger erfolgreichen. Zu den erfolgreichen Viren gehören, neben den bekannten Erkältungsviren, beispielsweise auch das Maservirus, das Windpockenvirus, das Rötelnvirus, aber auch das HI-Virus, also den Erreger von AIDS, Das Tollwutvirus. Sie alle haben eines gemein: Entweder sie sind hochansteckend ODER sehr tödlich. Sie sind aber niemals beides. Erkrankungen, die in aller Regel tödlich enden, wie AIDS oder Tollwut erfordern einen Austausch größerer Flüssigkeitsmengen. Leicht übertragbare Viren hingegen fordern nur wenige Todesopfer. Der Grund ist simpel: Rottet ein Virus seinen Wirt aus, beendet es damit seine eigene Existenz.

Viren, die beides sind, also sowohl hochansteckend, als auch absolut tödlich, zählt man zu den weniger erfolgreichen Viren. Sie verhindern ihre Weiterverbreitung in der Regel durch blitzschnelle, tödliche Verläufe, bei denen keine Zeit mehr für soziale Kontakte bleibt, um sie zu übertragen. Hier sei vor allen Dingen das Ebolavirus genannt.

Nun die Frage aller Fragen: Welche von den beiden Virenarten würden sich als Biowaffe eigenen? Doch wohl eher die tödlichen, oder? Dann stellt sich aber sogleich die Frage, warum man dann in dem Labor in Wuhan an so etwas Harmlosem forschte, wie ein Erkältungsvirus, also dem, so ziemlich genauem Gegenteil eines Killervirus?

Prof. Dr. Wiesendanger, also jener Hamburger Forscher, der nun herausgefunden zu haben glaubt, das Coronavirus sei durch einen Laborunfall freigesetzt worden, gibt u.a. als eine der künstlichen Manipulationen an, man habe die Übertragungsfähigkeit des Virus erhöht.

Entschuldigung – das ist so, als würde ich die Knallplättchen einer Knallplättchenpistole lauter machen – zur Waffe wird sie dadurch nicht.

Als weitere Beweise führt selbiger Professor an, es habe bereits im Frühjahr 2020 Hinweise an Anthony Fauci gegeben, die auf genau diese Veränderungen am Virus hingewiesen hätten.

Das mag ja alles sein, doch lässt sich daraus etwas ganz anderes ableiten:

Sollten die „Verschwörungstheoretiker“ eigentlich das Startsignal zur Pandemie geben?

Alles wirkt so, als habe man sich redlich Mühe gegeben, für diejenigen, die den Regimen schon immer pingeligst auf die Finger schauten, die 9/11 hinterfragten, die amerikanische Kriegstreiberei bloßstellten, die sich bis heute fragen, wer Kennedy ermordete, eine ganze Reihe von Brotkrumen auszulegen. Die Hoffnung bestand wohl darin, eine vermeintliche Verschwörung zu inszenieren, bei der ein Laborunfall in Wuhan vertuscht wird. Diese „Verschwörung“ sollte dann wohl von uns „aufgedeckt“ werden, woraufhin man dann bei den Verschwörungstheoretikern bedanken und eiligst Rettungsmaßnahmen (Lockdowns, Masken, Impfungen) in die Wege leiten würde. Auf diese Weise wäre man den größten Teil des heutigen Widerstands losgeworden bzw. er wäre gar nicht erst entstanden.

Tatsächlich trafen wir bei unserer Suche nach der Wahrheit zu Beginn der Pandemie tatsächlich auf diese Brotkrumen. Ein Roman aus den 80er Jahren, der die Entwicklung vorherzusagen schien, ein geheimes Labor in Wuhan, mahnende Emails an Fauci….und der eine oder andere mag nun tatsächlich gedacht haben: Herrje, sie wollen uns umbringen und ICH muss es der Welt sagen. So jemand war beispielsweise der Betreiber des Youtube-Kanals „Norman Investigativ“.

Anmerkung: Inzwischen hat er seinen Fehler offensichtlich erkannt.

Glücklicherweise waren wir nicht alle so kopflos. Und das sollten wir durchaus so beibehalten. Nein, das Coronavirus ist kein Killervirus aus dem Labor. Es ist ein uraltes Erkältungsvirus, das sich, wie alle Erkältungsviren, in regelmäßigen Abständen verändert. Wirklich gefährlich kann es für uns nur werden, wenn wir diese Veränderungen künstlich herbei führen oder beschleunigen, wie es bei einer, fälschlicherweise als „Impfung“ bezeichneten Gentherapie der Fall ist.

Doch wie würde denn nun eine echte, auf einem Virus basierende Biowaffe aussehen? Nun, zum Einen müsste es sich logischerweise um ein hochtödliches Virus handeln. Zum anderen müsste ich sein „Handicap“ beseitigen, also den Grund, warum es sich nicht pandemisch verbreiten kann. Oftmals liegt es daran, dass sich ein solches Virus nicht leicht genug überträgt. Oder aber die Inkubationszeit und der Verlauf ist, wie im Fall von Ebola, so kurz, dass von Infektion bis Tod kaum mehr Zeit zur Weitergabe besteht.

Würde man die Inkubationszeit eines Ebolavirus auf 14 Tage verlängern….wir hätten eine Pandemie. Und gegen die könnten wir auch gar nichts tun. Denn was endlich auch beim letzten Zeugen Coronas angekommen sein sollte ist: Sämtliche Maßnahmen, die wir seit dem 27. März 2020 über uns ergehen lassen, sind bei einer echten Pandemie völlig wirkungslos.

 

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