Viele Menschen stellen sich momentan die Frage, wie es eigentlich sein kann, dass noch immer so viele Menschen ein, scheinbar absolut blindes, Vertrauen in eine Regierung stecken, die sich nachweislich immer und immer wieder belogen und betrogen hat, ja, die sogar, würde man ein und eins zusammenzählen, in der Corona-Pandemie komplett versagt hat. Einer Kann man jemandem vertrauen, der das ganze Land ruiniert indem er Maßnahmen durchsetzt, die nachweislich nicht zum Erfolg führen? Der diese Maßnahmen, von denen er ja jetzt weiß, dass sie nicht zum Erfolg führen, dann aber noch verstärkt?

Um es kurz und knapp vorweg zu nehmen: Vertrauen ist hier gar nicht am Werke. In den folgenden Zeilen möchte ich Dir einmal kurz darlegen, welche Faktoren hier wirklich im Gange sind.

Krieg der Berater

Der Instinkt:

Ob man es nun wahrhaben will oder nicht: Wir alle tragen noch Überlebensinstinkte aus einer Zeit mit uns herum, in der unser Verstand noch nicht in der Lage war, eine Sachlage zu begreifen und entsprechend zu reagieren. Wie die Tiere, so mussten sich auch unsere frühen Vorfahren darauf verlassen können, dass eine Reaktion gewissermaßen automatisch erfolgte oder dass der Instinkt die Richtung vorgab, in die man sich zu bewegen hatte.

Insbesondere unbewusst über unsere Sinnesorgane aufgenommene Gefahrensignale werden vom Instinkt blitzschnell ausgewertet und entweder ein unmittelbarer Fluchtreflex ausgelöst oder eine Gefahrensituation mit unmittelbarer Reaktionserforderlichkeit signalisiert. Reagiert man darauf bewusst nicht, löst dies eine Streßsituation aus.

Der Verstand:

Unseres Verstandes bedienen wir uns immer, wenn wir ausreichend Zeit haben, eine Situation bewusst zu erfassen und einen Reaktionsplan auszuarbeiten. Was jetzt nach Stunden klinkt bedeutet in der Realität jedoch oftmals nicht mehr, als wenige Sekunden. Eigentlich sollte ich nun aber sagen: Wir sollten uns in derartigen Situationen unseres Verstandes bedienen, denn in vielen Situationen tun wir das nicht. Warum das so ist, und wen er betrifft, ist bis heute ein großes Rätsel. In jedem Fall ist eine instinktive Reaktion unangebracht wenn der Verstand zu einem anderen Ergebnis gelangt. Oftmals schadet uns der Instinkt in der heutigen Zeit also.

Was passiert, wenn Instinkt und Verstand in widerstreit miteinander geraten, kann Du leicht herausfinden, wenn Du eine Situation erzeugst, in der das praktisch immer geschieht: Fahre Achterbahn! Hier wird Dein Instinkt „Lebensgefahr“ brüllen, während Dein Verstand analysiert, dass die Bahn ausreichend geprüft wurde, Er schätzt ein gewisses, sehr geringes Restrisiko ab und entscheidet dann: Da fahre ich mit. Was passiert nun? Dein Instinkt brüllt weiterhin, Dein Körper wird mit dem Fluchthormon Adrenalin überflutet, Du beginnst zu schwitzen, Dein Herz schlägt Dir bis zum Hals, Dein Magen verkrampft sich. Du wirst das im Anschluss als „großen Kick“ bezeichnen und tatsächlich ist dies auch der einzige Grund, warum man sich eine solche Achterbahnfahrt überhaupt antut.

Was passiert nun seitens der Regierung und der Medien in der Pandemie? Es wird gezielt auf Angst und Panik gesetzt. Um die Wirkung noch zu verstärken, werden sämtliche psychologischen Register gezogen. So wird die tägliche Verkündung der steigenden „Infektions“zahlen praktisch immer mit angstauslösenden Bildern, etwa von überfüllten Kliniken, hinterlegt. Damit suggeriert man einen Notstand, den es überhaupt nicht gibt. Schon alleine die Wortwahl sollte unser Verstand (eigentlich) von alleine ausfiltern und dabei einen Alarm auslösen. Denn wenn man von Infektionen spricht, so verknüpfen Menschen dies mit Kranken und Ansteckenden. Das ist jedoch gar nicht der Fall. Leider ist es bei vielen Menschen aber so, dass ihr Instinkt so laut „Lebensgefahr“ brüllt, das der Verstand buchstäblich aussetzt, zumindest in dieser Frage. Noch einmal: Warum dies bei einigen Menschen mehr und bei anderen Menschen weniger stark ausgeprägt ist, stellt ein großes Rätsel dar. Dieses Phänomen ist nicht an die Intelligenz geknüpft; es betrifft hochintelligente Menschen ebenso, wie durchschnittlich intelligente Menschen.

Wir können festhalten: Zu Beginn der vermeintlichen Pandemie war der „Krieg der Berater“ und ein Obsiegen des Instinkt der Grund dafür, warum die Maßnahmen der Regierung nicht hinterfragt wurden.

Wenn das so ist: Warum werden die Maßnahmen dann noch immer nicht hinterfragt? Inzwischen hatte der Verstand ja mehr als genug Zeit, die Sachlage gründlich zu analysieren und eine Empfehlung auf Basis dieser Analyse auszusprechen.

Zunächst einmal muss ich mit einem Mißverständnis aufräumen: Eine Mehrheit der Deutschen stimmt inzwischen den Maßnahmen NICHT mehr zu. Dass ein permanenter Eindruck der Zustimmung durch eine große Mehrheit erweckt wird, erinnert schon fast an eine Panikreaktion. Es sind einzig und alleine die Mainstreammedien, die dieses Bild vermitteln und krampfhaft aufrecht erhalten. Denn wenn ihnen dies nicht gelingt, dann würden die nächsten beiden Faktoren nicht mehr greifen.

Der Schutz des Rudels

Wir Menschen sind Rudeltiere. Das ist auch der Grund dafür, dass längere Isolation als Folter gilt. Wie der, oben beschriebene, Berater, stammen auch die Rudelinstinkte aus grauer Vorzeit. Sie haben uns geholfen, es durch die Evolution zu schaffen, doch werden sie heute (wie wir noch sehen werden) schamlos mißbraucht.

1. Rudelinstinkt: Schließe dich immer der stärkeren Gruppe an

Der Opportunismus

Wie schlagkräftig, verteidigungsbereit und jagdfähig ein Rudel in alten Zeiten war, entschied oftmals über das Überleben all seiner Mitglieder. Es war daher überlebenswichtig, sich nach Möglichkeit immer dem stärksten Rudel anzuschließen. Zerbrach ein Rudel wegen einer Rivalität, so war es enorm wichtig, nicht zu der Gruppe des Schwächeren zu gehören, ganz gleich, ob der recht hatte oder nicht.

Die Spitze des Opportunismus kennt man unter dem Begriff „Stockholm Syndrom“. Es ist die ultimative Anpassung an eine Situation und Anbiederung an den Stärkeren.

2. Rudelinstinkt: Lasse keine Abweichungen vom Status Quo zu und bekämpfe Abweichler

Der Faschismus

Wenn die Jagd über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte mit einfach angespitzten Stöcken halbwegs erfolgreich war und das Überleben garantierte, so stand es außer Frage, diesen Status Quo beizubehalten und gegen jeden, der eine „blöde neue Idee“ hatte, zu opponieren, bishin zur Ausgrenzung und Ausschluss. Jedes Entfernen vom Status Quo der Gruppe konnte den sicheren Tod der gesamten Gruppe bedeuten. Nur, weil sich einer für schlauer hielt und gegebene Tatsachen auf den Kopf stellte, wich man nicht vom eingeschlagenen Weg ab. Gewinnt die Gruppe der Abweichler an Einfluss, so muss sie mit allen Mitteln bekämpft werden. Dies ist der Kern des faschistischen Mitmarschierens. Der Hass und die Verachtung auf Freigeister und Abweichler vom System gehört leider zur menschlichen Grundausstattung und lässt sich nur dank des Verstandes, der zu Toleranz auf Vernunftbasis mahnt, einhegen.

Bleibt noch die Frage, wer von diesem beiden Rudelinstinkten betroffen ist. Anders als oben beim Fluchtinstinkt, kann man den Opportunismus und Faschismus an den sozialen Kompetenzen eines Menschen festmachen. Je sozialer ein Mensch ist, umso leichter fällt es ihm, den fehlerhaften Instinkten zu trotzen. Je unsozialer ein Mensch ist, umso bereitwilliger wird er den Instrinkten nachgeben – bishin zu dem Umstand, dass er es geradezu liebt, jedweden Abweichler (oder was er dafür hält) zu „bestrafen“.

Insbesondere faschistische Regime nutzen die Rudelinstinkte schamlos aus um die Bevölkerung gezielt zu spalten und damit uneins und schwach zu machen.

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