ME erklärt nochmals, WARUM er sich gegen SRP engagiert. „Ich sehe das als meine letzte Lebensaufgabe, auch weil es das Vermächtnis von Karl Hilz ist. Ich habe durch die Brüder Ricci vermeintliche Tatorte im Raum Basel beobachten lassen. Das waren die Burg Dorneck, der Dugginger Wald und ein dreieckiges Waldgebiet nördlich von Basel.
Das waren ca. 6 bis 10 Stunden täglich ab Dezember 2021. Mit MvH und RvP war ich öfters auch vor Ort, dazu existieren ja Observationsberichte. MvH war angeblich unehrenhaft bei der KSK entlassen worden und dann angeblich durch die Allianz wieder eingestellt worden. So was kann vorkommen, meistens sind die Projekte dort eh streng geheim. Auch unter Feindstaaten kann es Allianzen geben -„collision of willing“-, das ist nicht ungewöhnlich. Bei der Bekämpfung von Menschen- und Drogenhandel wird international zusammengearbeitet. Ich habe gebeten, daß ein Bundeswehrvertreter heute anwesend ist, da ich eine Erlaubnis brauche, um über geheime Projekte zu sprechen, aber es ist niemand gekommen.
Die Brüder Ricci wurden angeblich in der Schweiz vernommen, wo ist deren Aussage?“
RiBo: „Wann bekamen die Brüder Ricci den Auftrag?“
ME: „Im Herbst 2021, das geht aus meinen e-mails hervor!“
RiBo: „ Wie kamen die Brüder Ricci ins Spiel?“
ME: „Sie wurden mir als Personenschützer empfohlen. Ich habe auf einer Demo in Baden-Baden gesprochen und bin dann mit JF weiter nach Basel. Dort habe ich Chantal Frei und die Mutter von Marika getroffen. Das Verfahren gegen den Vater von Marika in Solothurn wurde eingestellt. Rosania von Wahrburg hat hierüber ein Buch geschrieben, „Der Fall Nathalie“. Ein Polizist und der Chefredakteur der Basler Presse, Daniel W., wurden deshalb mundtot gemacht, das geht aus meinen mails hervor. Weitere Mißbrauchsfälle gab es vorher schon mit Dutroux in Belgien, das habe ich mitbekommen, als ich dort stationiert war. Aktuell sind es die Fälle von Epstein und Maxwell sowie Giselle P. Ich empfehle vor allem dem GBA die Bücher von Chantal Frei „Ich rede“ und „Ich frage“, darin hat sie auch Tatorte veröffentlicht. Dr. Marcel Polte hat das Vorwort geschrieben. Dazu sollte der GBA ermitteln, tut er aber nicht. Ich habe eine Liste von MvH zu den Fällen an staatliche Behörden geschickt, schaut da bitte rein. Der Einsatz der Allianz hat sich immer wieder verzögert, angeblich weil sich MvH bei einem Einsatz in DUMBS verletzt hatte. Ich hatte jetzt die Faxen mit ihm dicke. Dazu habe ich die kleine Lösung -ohne Allianz- entwickelt. Im November 2022 habe ich in Kroatien verkündet, daß ich es jetzt selber mache.“
Anhand von Bildern beschreibt er die Symbole der Pädoszene. Eine anwesende Reporterin lacht lauthals (Anm.: Widerlich!).
In seiner Präsentation zeigt er die Anzeige an die Behörden in Solothurn und einen Brief an den Justizminister Buschmann.
In einem Brief bedankt sich Monika C. für die Hilfe im Ahrtal. „Aber die Presse berichtet wie immer falsch.“ Laut einem Polizeibericht hatte er die Schule im Ahrtal nicht widerrechtlich besetzt, er hatte eine Genehmigung. Der verantwortliche Landrat wurde mit großem Aufwand und mit der Hilfe von 200 Zeugen von seinem Versagen freigesprochen.
Der GBA habe ein psychiatrisches Gutachten über ihn erstellen lassen. Frau Dr. med. Ruth S. attestiere ihm Wahnvorstellungen, eine psychopathische narzisstische schizotype Persönlichkeitsstörung mit mittelschweren Depressionen und paranoider Anpassungsstörung
(Anm.: Ich hoffe, ich hab alles richtig mitbekommen, er redet sehr schnell). „Auch wenn ich viel gesoffen habe, habe ich immer noch genügend Hirnzellen für dies hier übrig! Dazu können Sie gern Dr. Tobias B., Arzt in Stadelheim, oder meinen Zellengenossen Anton B. befragen. Wer hat hier noch alle Tassen im Schrank?“ fragt er direkt den GBA.“
Folgende Filme/Bücher würden auf seine Anliegen eingehen: „Krieg im Kopf“, „Green Zone“, „Massenpsychologie“ von Le Bons“, „Animal Farm“ und „1984“ von George Orwell. Ein Beitrag von Jan Böhmermann, ZDF Royale, über rituelle Gewalt wurde kurzfristig abgesetzt.
Für die „Operation Morgenröte“ zeigt er eine eigens angefertigte Skizze über die Bildschirme. Die „Exit Strategy“ bei Afghanistan war ihm eine Lehre, ein Plan müsse perfekt sein. Es geht um die Befreiung von Kindern, die durch SRP mißbraucht würden.
Die „große Lösung“ wäre die mit der Allianz und MvH, die „kleine Lösung“ ohne die Allianz und dann gibt s noch die „private Lösung“ von Max alleine. Wie man einen Generalstab hierzu bilde, wisse er, das habe er im Ahrtal in einer Nacht hinbekommen.
Er geht nochmal auf die Besichtigung Reichstag ein, alles öffentlich zugänglich. Von BMW wollte er nur die Termine der Ausschusssitzungen erfahren, um Politiker zu befragen, inwieweit sie mit ihm SRP bekämpfen würden. Er richtet nochmals einen Appell an den Senat, die U-Haft zu beenden und Brücken zu bauen. „Zur Not bleib ich als Faustpfand da!“ Zum Abschluss empfiehlt er noch ein Buch:
„Geist der Freiheit – der 20. Juli“ von Eberhard Zeller (Anm.: Unter den unzähligen Veröffentlichungen zur Geschichte des 20. Juli gilt Eberhard Zellers 1952 erstmals erschienenes Werk „Geist der Freiheit“ bis heute als Meilenstein der Widerstandsgeschichtsschreibung).
Ein Teil der Zuschauer applaudiert, ein Justizbediensteter wertet das als „Ruhestörung“ und droht mit Rauswurf. Pause 15.50h – 16.15 Uhr.
RA Lober (für BMW) widerspricht nochmals der Verwertbarkeit der Urkunden, die teilweise geschwärzt sind. Die anderen Verteidiger schließen sich dem an.
BMW ergreift das Wort selbst. Das „Selbstleseverfahren“ und dessen rechtliche Bedeutung war Thema ihrer Dissertation. Es sollte die Ausnahme im Verfahren sein und nicht die Regel, da sonst das Mündlichkeits- und Öffentlichkeitsprinzip umgekehrt würde
(Anm.: Die Beweise, die still in der JVA-Zelle gelesen werden, gehen so am Zuschauer vorbei). Der Senat und die GBA ziehen sich für 15 Minuten zurück. Danach verkündet der Oberstaatsanwalt Dr. E., daß die Verschlussachedie Lesbarkeit nicht hindern würde und tritt dem Antrag der Verteidiger entgegen. Nach Tischberatung durch den Senat wird der Verwertungswiderspruch (Anm.: völlig unüberraschend) zurück gewiesen. RiBo kündigt für den 22.04.2025 den Zeugen R. An, worauf BMW nochmals dessen fehlende Akte anmahnt. RiBo verspricht sich zu bemühen und wünscht eine Gute Zeit bis dahin. Die Sitzung wird um 17 Uhr geschlossen. Aufgrund der österlichen Stimmung hatte er wohl ein Einsehen und die Tochter eines Angeklagten wird in den Hochsicherheitsbereich zu Ihrem Vater gebracht.
Abkürzungen:
GBA Generalbundesanwalt bzw. -schaft
ME Maximilian E.
JF Johanna F.
BMW Birgit M.-W.
MvH Marco v.H.
RvP Rüdiger v.P.
PW Peter W.
PR Prinz R.
HJH Hans-Joachim H.
MF Michael F.