Prozessbeobachtung OLG Frankfurt. „Reichsbürgerprozess“ 26.08.2025 – Teil 2

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Um 13.44Uhr geht’s weiter. RA Olivo (im folgenden RAO genannt) möchte wissen ob zu dem Treffen auf dem Rewe Parkplatz etwas korrigiert, ergänzt oder richtig gestellt wurde? Nein
Wo kam der Plan her? Der Zeuge hat keine Erinnerung daran, dass etwas dazu gesagt wurde. Daraufhin macht RAO einen Vorhalt indem steht, dass BM zuerst seinen Plan vorgestellt habe, danach erinnerte sich der Zeuge, dass BM gesagt habe, dass die Gruppe jedoch kein Interesse daran gehabt habe.
RA Böhme möchte wissen ob die Vernehmung von BM in die Hauptverhandlung eingeführt wurde? JA. Weshalb haben sie sich dann nicht darauf vorbereitet? (Was er darauf geantwortet hat, kann ich nicht mehr wiedergeben, denn ich habe nur bla, bla, bla notiert… sorry)
RA Klemke interessiert weshalb BM großen Wert auf das aktive + passive Frauenwahlrecht gelegt hat? Warum? Wurde diesbezüglich nachgefragt? NEIN
RA Klemke fragt nach zukünftigen Abgeordneten? Wie viele waren schon beisammen?
Der Zeuge berichtet, dass es etliche gab, die sagten dass Leute hinter ihnen standen, aber wenn gesagt wurde man kommt zu einem Treffen mit 60 Mann, dann sind sie nur mit 3 aufgetaucht.
BM hatte viele Listen erstellt, es heißt aber nicht, dass wenn jemand auf einer Liste stad, dass er auch dazu gehört hat.
RA Sattelmaier möchte wissen, wie viele Leute für die Lauterbachentführung zur Verfügung standen?
Der Zeuge berichtet, dass es keine konkreten Zahlen gab, mal 50, mal 60 Leute, aber später waren dann die Überlegung nur mit 15 Leuten. Die Planung war noch nicht vollendet und auch noch nicht alle Leute eingeweiht.
RAL: Hatte BM Vorstrafen? NEIN
RAL: H? Erhebliche Vorstrafen!
BMW nutzt ebenfalls ihr Fragerecht und möchte etwas über die einzelnen Phasen wissen und wer für was verantwortlich gewesen ist?
Es gab 3 Phasen… und die Verantwortung war wie folgt aufgeteilt. O für Stromausfall, BM für Entführung und H für Denkaufgaben und False Flag. H hatte sich zwar mit eingebracht, konnte aber keine aktive Rolle übernehmen. Die Aufgaben sollten alle mit eigenen Leuten abgedeckt werden.
RAin Mannebach-Junge interessiert sich für die Personenzahl im Parlament.
Nach den Unterlagen und der Planung von BM wären es 277 Abgeordnete geworden.
RA Lang möchte wissen, wie BM zur Information kam, dass Christian W. ein fähiger Mann sei und legale Waffen besitze? Jedoch dazu weiß der Zeuge nichts.
RA Klemke will wissen weshlab 277 Abgeordnete?

Der Zeuge berichtet, dass es historische Hintergründe dafür gabe und Frau Dr. R habe es aucherörtert, jedoch er habe es nicht wirklich verstanden.
Um 14.05Uhr wird der Zeuge B (seines Zeichens Staatsanwalt) aus dem Zeugenstand entlassen.
Es folgen Erklärungen nach 257
RA Klemke: Es ist schwierig aufgrund des Zeugen, auf die Glaubwürdigkeit von BM zu schließen und dann auf Christian W. und Peter W. Es ist alles Hörensagen.
RA Wölfel: Zweifelt an der Glaubhaftigkeit der Angaben von BM durch Einführen eines Zeugen des Hörensagens. Peter W. macht seit vielen Jahren Survival Training und BM sagt er sei arbeitslos. Wie kommt er zu einer solchen Annahme? Bei der Vernehmung sagte BM, er glaube es seien auch Waffen vorhanden gewesen… später im Verfahren habe er dann darüber berichtet. Untypisch! Ausrüstungsgegenstände sind dann später Waffen?!
RA Miksch: Es ist komisch… Peter W. über 50… total schlapp… er hat nicht im Bauwagen gelebt!
Der Veteranen Pool war sicherlich keine Elitetruppe, sondern ein Internetpool von ehemaligen Soldaten ohne besondere Qualifikationen. In der Vernehmung heißt es, „wenn sie rauskommen steht Polizei da und bejubelt sie“ und das mit der Trum Truppe,… nebulös, was damit gemeint wurde. Enttäuschend, dass wieder nicht nachgefragt wurde nach der Allianz + der Trump Truppe.
RA von Alvensleben: ich sehe das nuanciert anders. Offensichtlich gab es eine pandemiebedingte Unzufriedenheit. Im Gegensatz zu den Personen die hier + in München sitzen, die Allianzbedingte, intergalaktische Existenz unterstützten. Der Zeuge sagte, dass es einige gab, die von ihrem Glück nichts wussten. PR wird ja vorgeworfen, dass er von Treffen wusste. Diese Beweisaufnahme hat sein Wissen nicht bestätigt, es wurde einfach nur Name Boarding betrieben.
RA Dr. Sieg: eines sollte klar geworden sein, die Angeklagten in Koblenz wollten Katalogstraftaten begehen… die hier nicht!
RA Sattelmaier stellt fest, dass kein Bezug zu seinem Mandanten hergestellt wurde. Der Zeuge berichtet aus Hörensagen, somit haben wir keinen Eindruck, wie BM tickt. Es wurde ein Telefonat von BM gehört, der Zeuge berichtet sehr blumig, jedoch keine Details aus einem 3,5 Stunden Treffen über einen Reichstagssturm.
Wir haben von einem Zeugen gehört, dass BM einen Plan hatte ähnlich wie die Panzerknacker, auf jeden Fall konkreter als die Gruppe die hier sitzt, zumindest diesbezüglich. Noch schlimmer ist es jedoch, dass wir einen Zeugen hatten übers Hörensagen.
RAin Rüber-Unkelbach stellt fest, dass diese Vernehmung nicht überaus ergiebig war. BM und O haben die hiesige Gruppe nicht ernst genommen. Die Gruppe in Koblenz war personell und auch planungsmäßig wesentlich konkreter.
BMW: erklärt, dass die Gruppe in Koblenz alles selber machen sollten. Hier findet man in den TKÜs, dass alles die Allianz machen soll. Die Allianz sind nicht die hiesigen Angeklagten! In unserem Verfahren hat sich niemand um eine Planung gekümmert. Deshalb viele Spekulationen, da es keine Planung gab. BM hat sich in einem Telefonat über die Allianz lustig gemacht. Es soll eine Allianz geben, und dann wollen sie Leute von uns? Wie Sinnfrei ist das?
Im Februar 2022 hatten wir vereinbart, dass es kein weiteres Treffen gibt, wenn es keinen Kontakt zur Allianz gibt. Wir wollten eine Legitimation… so blöd waren wir auch nicht… wir hatten auch gewisse Zweifel. Koblenz und hiesige Anklage ist nicht negierbar.
GBA Maslow teilt mit, dass in der Hauptverhandlung erstmals von Waffen gesprochen wurde. Wir haben die Ausrüstung, Waffen mit Handgranaten und allem Drum und Dran.
Hörensagen ist nicht richtig,… wir haben schon mehrere Telefonate gehört, es deckt sich mit der Aussage des Zeugen B. Ein Telefonat mit BM und Peter W., in dem Peter W. KSKler will und auch die Kleider und Schuhgröße, es fügt sich somit wunderbar ein.
Um 14.33Uhr bittet RA von Alvensleben um 3 Minuten Pause…
Um 14.47Uhr geht’s weiter…
BMW stellt einen Antrag. Es geht um TKÜ Protokolle zwischen Ruth L. und BMW in denen es um die 48Stunden geht und dann sind wir 3 Wochen unterwegs. Wer?

Dann noch um eine Kommunikation zwischen Melanie R. und BMW… nein es hat niemand angerufen… aber der Dings hat es eingestellt… und ich habe es von Oben bekommen.
Sie zählt noch einige Kommunikationen zwischen sich und Frank H. auf, dann zwischen PR und RvP, darin geht es um die 48 Stunden… und alle aus September 2022, die beweisen sollen, dass BMW am hinteren Ende der Informationskette war.
Außerdem geht es um den Tod der Queen und um Astrologische Dinge. Frank H. und Ruth L. wussten bereits 2020 von der Allianz. Frank H. war mehrere Jahre astrologischer Kunde von Ruth L.
RvP kündigte PR am 11.9.2022 für Montag oder Dienstag an, dass Berlin dicht gemacht wird. Sitzungen fanden an diesen Terminen nicht statt. Berlin „dicht gemacht“ spricht für eine Abriegelung, so auch von MvH angekündigt. BMW erfragt stets und widerholt die Vorgehensweise der Allianz.
RA Dr. Sieg und RA Wölfel schließen sich dem Antrag an.
RB führt ein Dokument mit der Anrufliste von Michael F. ein, von Celebrite.
RA Klemke erhebt einen Verwertungswiderspruch aus den bereits bekannten Gründen.
RA Sattelmaier stellt fest, dass es nur 1-2 Telefonate sind, der Rest war ohne Verbindung.
Die RAe Gottschalk, Lober und Dr. Hamid schließen sich an.
RB teilt mit, dass an den Terminen 9.+10.9.2025 weitere Dokumente zur Verlesung kommen sollen. Für den 17.9.2025 ist der Zeuge H. geladen.
BMW möchte wissen, wann ein Sachverständiger zu Celebrite kommt?
RB teilt mit, dass sich nichts Neues ergeben hat. Zunächst wird Stoff gesammelt und auftretende Fragen.
Um 15.23Uhr wird dieser Verhandlungstag beendet.

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